Baby oder Barcelona? Hauptsache Schalke!

Olivier Kruschinski ist der oli-vier, am spieltag wurscht und bier,
egal ob auswärts odda zuhaus, fährt er mitte mannschaft raus,
nach medrid, lyon oder shanghai, imma issa mit dabei!

…und manchmal würd er gerne mit, nach medrid oder so, aber dann kommt vielleicht doch irgendeine „Kleinigkeit“ dazwischen. So, wie heute vor exakt 5 Jahren.


Wenn mich irgendwann einmal, am Ende meiner Kariere als Fußballfan, jemand nach meinen drei schönsten und aufregendsten Spieltagen fragen wird – und ich hoffe, wohlgemerkt, dass ich noch ganz, ganz lange zum Fußball gehen kann und darf – dann wird sicherlich das UEFA-Cup-Finale von Mailand 1997 dazu gehören. Sicherlich auch zum engeren Favoritenkreis gehörend dann die „4-Minuten-Meisetrschaft“ 2001. Aber der Tag, an dem die Blauen im Rückspiel des CL-Viertelfinales beim großen FC Barcelona antreten sollten, also der 09.04.2008, diesen Tag wird so schnell sicherlich nichts, aber auch gar nichts, toppen können. Schalke ist halt doch „nur“ die schönste Nebensache der Welt.

Aber beginnen wir doch einfach am Anfang. Am Vorabend des großen Tages unseres CL-Auftrittes beim großen FC Barcelona fällt die schwierige – aber irgendwie dann aber auch notwendige Entscheidung. Sie fällt schweren, sehr schweren Herzens, denn immerhin verpasse ich morgen mein erstes (internationales) Pflichtspiel seit zig Jahren! Ich werde nicht mit nach Barcelona reisen. Aus die Maus, geplatzt der Traum aller Träume einmal mit meinem S04 im Camp Nou zu rocken. Kein Barcelona also, weder mit der Schildkröte, noch mit dem Flieger und auch nicht – das war die letzte Option, die ich mir freigehalten hatte – mit dem Auto. Knapp 7000 königsblaue Wallfahrer werden ohne mich in der größten Fußballkathedrale Europas, in Kataloniens Fußballtempel, um das Weiterkommen ringen.

Wie es nur dazu kommen konnte? Was soll ich sagen…irgendwie habe ich mein Erstgeborenes falsch angesetzt! Zwar liegt der Stichtag noch zwei Wochen vor uns, aber die Frau ist sich da scheinbar nicht mehr ganz so sicher. Das finde ich im Übrigen an einer Schwangerschaft, so weit es mir überhaupt zusteht so etwas von mir geben zu dürfen, äußerst kritikwürdig. Die Unplanbarkeit des Geburtstermins. Das ist wie ein Elfmeterschiessen, dass ist nichts anderes als russisches Roulette. Für jemanden der seit Jahren versucht sein Leben bis ins kleinste Detail nach dem königsblauen Kalender durchzuorganisieren und zu planen, ist dies das Horrorszenario schlechthin. Aber was will man machen? Jedenfalls ist die Vorstellung mich in Barcelona zu wähnen, während daheim unser Erstgeborenes das Licht des Schalker Marktes erblickt, auch nicht gerade so erquickend. Und seien wir ehrlich: Würde ich so weit ausholen, wenn nichts passiert wäre?

Am späten Abend, halb Schalke ist entweder schon auf dem Weg nach Barcelona oder bereits vor Ort, mache ich es mir auf der heimischen Couch gemütlich. Mein Schalker Allesfahrer-Herz blutet, aber ich lasse es die holde Maid natürlich nicht wissen. Sie sieht es, und sie fühlt es auch so.

Um kurz vor Mitternacht schlafe ich auf der Couch ein und werde erst wieder wach, als um kurz vor 1 Uhr, also mitten in der Nacht, plötzlich das Flutlicht im Wohnzimmer angeht. Ich versuche mich grob zu orientieren. Alarm! Meine Frau hält mir irgend so einen Streifen Papier (Lackmuspapier wie sie mir später erklärte) vor das Gesicht und stellt mir folgende Frage: „Siehst du da blau, Olli?“.

Immer noch völlig entkräftet und orientierungslos, versuche ich meine Energie zu bündeln und mich kurzzeitig zu konzentrieren. Wo bin ich? Auf den Ramblas in Barcelona? Haben die Jungs mir gerade einen Streich gespielt? Oder bin ich einfach nur kurz auf meiner Wohnzimmercouch weggenickt? Ich reibe mir die Mütze Tiefschlaf aus den Augen und schaue mir das kleine Fitzelchen in Ruhe an. „Konzentrier Dich Olli – immerhin stehen wichtige Entscheidungen an!“ Genauestens betrachte ich mir das Stückchen Papier. Kritisch, äußerst kritisch, mustern meine Adleraugen das wichtige Beweisstück. Wenn die Flüssigkeit Fruchtwasser ist, sollte der Indikator auf dem Papier eine blaue Farbe (was sonst?) annehmen, klärt mich Madame auf. Aber beim besten Willen, auch mit viel Fantasie, erkenne ich nirgendwo etwas Blaues. Und, glaubt es mir: ich weiß was blau ist! Auch mein zweiter akribischer Blick hinterlässt lediglich Fragezeichen auf meiner Stirn und so antworte ich, diplomatisch korrekt (und wie sicherlich auch von mir erwartet), folgerichtig: „Jo. Zieh dich an, wir düsen los!“

04 Minuten später rasen wir auch schon Richtung Krankenhaus. „Was soll’s?,“ denke ich mir noch. „Wach warst Du jetzt eh, die Taschen für Kreißsaal und Krankenhausaufenthalt sind ebenfalls schon seit Wochen fertig gepackt und wenn es falscher Alarm sein sollte, dann fährst du halt in einer halben Stunde wieder Heim und pennst Dich tüchtig aus! Die gebärenden Damen werden da mitten in der Nacht schon nicht Schlange stehen“.

Ich parke, wie in einem Hollywoodstreifen, total dramatisch direkt vor dem Krankenhaus, da wo ich es eigentlich gar nicht darf, nämlich direkt vor der Hauptpforte. Weit und breit ist ja auch kein Mensch. Totenstille. In Barcelona hingegen geht wahrscheinlich in den ganzen Tappas-Bars gerade die Post ab. Ein leichter Seufzer entgleitet mir. „Krieg ich nun das Kind oder etwa Du“, raunzt mich meine Frau barsch von der Seite an. In der Hoffnung gleich schnell wieder Heim zu können, geleite ich sie in die erste Etage der Kinderklinik.

Knappe sechs Stunden später sprinte ich, kalkweiß angelaufen, zum Auto – immer noch da stehend wo es niemals hätte stehen dürfen – hinunter, um es kurz umzustellen. So habe ich mir das Vaterwerden aber ganz und gar nicht vorgestellt. Die Tapfere hat sich gerade eine Periduralanästhesie (PDA) geben lassen. Von wegen falscher Alarm. Da hätte mich ja ruhig einmal jemand vorwarnen können. Ich werde gerade Vater!!! Dabei hatte ich doch zehn Monate Zeit gehabt, um mich auf diesen einzigartigen Moment vorzubereiten. Und das auch noch genau an dem Tag, an dem wir in Barcelona spielen, an dem der FC Schalke 04 Geschichte schreiben wird. Hoffentlich ist die kleine Karla da, bevor das runde Leder rollt. Um 20.45Uhr ist Anpfiff. Das sollte hinhauen, noch sind knappe 14 Stunden Zeit. Beeilt euch Mädels! Venga, venga, venga!

Nachdem die Götter in den weißen Kitteln der Dame die Narkose gesetzt haben, geht es ihr etwas besser. Ein Glück, wenigstens mal eine kurze Pause. Denn die eigentliche Show beginnt angeblich erst später. Denn wer gedacht hätte, die erste Halbzeit wäre schon spannend gewesen, der sah sich getäuscht. Noch einmal nullvier Stunden später geht das ganze Spektakel erst so richtig los. In der zweiten Halbzeit brennt es im Strafraum nämlich lichterloh! Ich stehe hinter der Holden, halte ihre Hände – ne, eigentlich hält sie meine Hände, zerdrückt sie, kneift meine Unterarme und ich höre um mich herum nur noch Befehle und Kommandos, wie: „Pressen!“, „Drücken!“, „Tief einatmen!“ und was nicht alles. Irgendwelche Leute, die ich nicht kenne, stehen um meine Frau herum und fummeln an ihr herum. Ich schaue gar nicht erst auf das, was sie machen. Ich stehe völlig hilflos, wie ein kleiner Schuljunge auf dem Zehnmetersprungturm, der paralysiert vor Angst nicht mehr herunter kann, dabei und kann nichts tun. Ich bin kurz davor selbst um einen Arzt zu bitten. Gib dir jetzt keine Blöße, Olli! Wie lange dauert das denn noch, verdammte Hacke? Die Frau quält sich doch.

Noch einmal zwei Stunden später, die Dinge nehmen eine durchaus positive Wendung. „Das wird ein Ein-Uhr-Kind!“, sagt die Frau Doktor. Da ich jegliches Zeitgefühl verloren habe, ist es mir egal. Von mir aus kann es kommen, wann es will! Hauptsache es kommt! Nur um 13.09 Uhr sollte es nicht kommen!

Um Punkt 13.01Uhr ist Karla dann tatsächlich da. Ein unglaublicher Moment. Die Ärztin saugt dem Winzling kurz das Fruchtwasser aus den Lungen, während ich die Nabelschnur durchschneide. Ekelhaft. Aber ich bin ja ein Schalker und stehe auch das noch durch. Ich glaube, ich wirke dabei sehr professionell, denn der Doc fragt mich, ob ich nicht im Kreißsaal nebenan noch bei der anderen Geburt mithelfen könne. Ich glaube, ich habe meinen Job gut gemacht. Scheiß Ärztemangel auch! Dann wird die Kurze in ein sauberes, warmes Handtuch gewickelt und der Mutter auf den Bauch gelegt. Sofort dockt Karla an der Milchbar an. Ich befinde mich – auch ohne Schalke – im Ozean der Gefühle. Unbeschreiblich. Weder hatte ich es mir jemals so vorgestellt, noch kann ich es in Worte fassen. Ich glaube, das können nur Männer bzw. Väter nachvollziehen, die selbiges schon einmal durchgemacht haben. Ich drücke meinen beiden Mädels einen dicken Kuss auf die Stirn und, uns in den Armen haltend, verdrücke ich noch drei, vier weitere Tränen. Jetzt erst bemerke ich, wie groggy und kaputt ich auch selber bin. Die Geburt, die Nacht ohne Schlaf, das zehrt. Fast so wie ein dreitägiger Trip zum Auswärtsspiel nach Barcelona.

Und bevor ich vergesse das zu erwähnen, um die Nachwelt der werdenden Schalker Väter besser vorbereiten zu können: Egal, was ihr jemals gelesen habt, hören werdet, manN euch erzählen wird: Das war summa summarum betrachtet nicht schön! Wer behauptet, es sei das tollste auf der Welt überhaupt gewesen, bei der Geburt seines Kindes dabei gewesen zu sein, dann lügt er! Das war definitiv nicht schön. Wie eine Niederlage gegen die Zecken. Das kann man nur schön finden, wenn man ein Masochist ist oder sich vorher mit fiesen Drogen zugeschüttet hat. Aber das ist jetzt gerade alles egal. Oli4 – Papa – Fußballgott!

Um kurz vor 18Uhr verlasse ich meine zwei Mädels. Es gibt noch viel zu tun, es gibt noch wichtiges zu tun. Freunde und Familie benachrichtigen, Fotos runterladen und was nicht alles. Und da gibt es ja auch noch Schalke. Vor allem Schalke. Ich rase mit Tempo 100 die Kurt-Schumacher-Straße hinunter und schaffe es tatsächlich, noch kurz vor der Schließung der Geschäftsstelle, rechtzeitig den Mitgliedsantrag für meine Tochter auszufüllen und einzureichen. Gibt es etwas Wichtigeres? Um 18.04Uhr gehe ich mit stolz geschwollener Brust und unter königsblauem Himmel mit dem Mitgliedsausweis meiner Tochter über das Schalker Feld zurück zu meinem Auto. Karla Kruschinski, mein Kind Nr. 1, geboren am 9.04. Da kann man sich ja doch, zumindest mit ein kleinwenig Fantasie, eine 1904 zusammenreimen, oder? Sie ist ab jetzt sofort Mitglied, beim geilsten Club der Welt. Ein irrer Tag! Ich danke dem Herrgott dafür…

Da war doch noch etwas. Ach ja, an diesem denkwürdigen Tag, vielleicht dem denkwürdigsten meines bisherigen Lebens, kam es dann doch noch zu diesem Fußballspiel. Schalke in Barcelona. Nicht bei Espanyol, Nein, beim FC! Die Geburt Karlas scheint sich in Katalonien schnell herumzusprechen. Während früher die frisch gebackenen Väter im Parkstadion per Lautsprecherdurchsage benachrichtigt wurden, so übernehmen mittlerweile Handys diese Aufgabe. Sekündlich treffen Kurznachrichten und Anrufe mit Glückwünschen ein. Der Schmerz nicht in Barcelona mit von der Partie sein zu können, hat sich in den vergangenen 20 Stunden gänzlich in Luft aufgelöst. Trotzdem sitze ich jetzt, um kurz vor Anpfiff, mit einer frisch geköpften Flasche Schampus bei meinem Schwiegereltern in spe und versuche mich, zumindest ein kleinwenig, auf die anstehende Viertelfinalbegegnung zu konzentrieren. Spielen die gleich überhaupt wirklich oder befinde ich mich in einer großen Traumblase?

Die Ränge in Camp Nou jedenfalls, die die Kamera bei einem Schwenk gerade zeigt, sehen ziemlich leer aus. Aber im Hintergrund hört man, dass sich die königsblaue Invasion lautstark bemerkbar macht. Wir haben natürlich keine Chance, aber heute ist alles anders! Heute ist DER Tag! Macht das Spiel eures Lebens Jungs! Macht euch unsterblich! Schafft die Sensation und glaubt an euch! Vielleicht nimmt uns ja Barca ja als „Freilos“ auf die leichte Schulter….

Die weitere Spielbeobachtung gestaltet sich am heutigen Abend ziemlich schwierig. Schalke im TV zu schauen zu müssen, ist ja schon schwierig genug, aber parallel dazu auch noch in allen Einzelheiten und Details die Geburt seines Kindes zu schildern, Telefonanrufe erledigen, dazwischen immer wieder auf das Engelchen anstoßen – keine einfache Mischung. Multitasking auf höchstem Niveau. Ich glaube, jeder der diese Zeilen jemals lesen sollte oder wird, hat das Spiel, egal ob vor Ort in Barcelona oder daheim am TV, egal ob als Schalker oder als neutraler Fußballfan, intensiver und vor allem konzentrierter schauen können, als ich. Das Spiel der Spiele halt. Egal, ich bin gerade Papa geworden.

So weit ich das beurteilen kann, spielen die Blauen eine echt Klasse Partie, richtig gut, teilweise sogar herzerfrischend und beeindruckend, wir sind die klar bessere Mannschaft und folgerichtig schießt Barcelona in der 43. Spielminute das 1:0. Der Todesstoß, der Genickbruch. Aus der Traum! Aus die Maus! Das königsblaue Wunder ist ausgeblieben. Zumindest in Barcelona, denn ich selbst wurde heute schließlich Zeuge eines königsblauen Wunder.

In der Halbzeit schaue ich mir zum X-ten Male die gefühlten 1000 geschossenen Fotos meiner Karla an. zwangsläufig verpasse ich sogar den Anstoß zur zweiten Halbzeit. Irre. Aber eigentlich verpasse ich auch nichts mehr. Nach dem Wideranpfiff fehlt den Blauen einfach der Glaube an sich selbst. Vielleicht auch ein kleinwenig die Kraft, nach dieser ersten tollen Halbzeit. Die Schalke-Fans feiern trotzdem, die Barca-Fans sind ob der Leistung ihres Teams erzürnt und schwenken zu Tausenden ihre weißen Taschentücher. Die Höchststrafe für die Barca-Spieler, die größte Ehre für unsere Jungs. So endet die Partie – und somit auch unsere Europa-Tournee – mit einem ehrenhaften Ergebnis. Zweimal 1:0 gegen Barcelona verloren, es gibt Schlimmeres.

Völlig groggy verabschiede ich mich nach dem Abpfiff von den Schwiegereltern und stiefele, total kaputt, in mein Bett. Alles dreht sich in meinem Kopf. Und das liegt weder an dem Baby-Champagner, noch an dem Schalker Kreisel, Heute ist so unglaublich viel passiert und das gilt es erst einmal zu verarbeiten. Das wird dauern. Lange dauern. Was für ein aufregender Tag. Und morgen früh geht es gleich weiter. Irre!

Eines allerdings weiß ich kurz vor dem einschlafen noch ganz genau: Obwohl die Blauen gerade ausgeschieden sind, eines der wichtigsten Spiele der Vereinshistorie verloren haben, schlafe ich gerade, als der glücklichste Mensch der Welt, ein. Schalke ist halt doch „nur“ die schönste Nebensache der Welt.


„1904 Geschichten“.
Die Bitte geht an Alle: wenn ihr etwas habt aus über 100 königsblauen Jahren, etwas Wahres und/oder Interessantes über Schalke, das ihr teilen wollt, Erlebnisse die erinnernswert sind oder ganz einfach Schilderungen, wie es war, wie man sich Eintrittskarten besorgte, wo in der Glückaufkampfbahn, dem Parkstadion oder der Arena man „daheim“ war, wie man dahin kam und wie es da zuging, oder was auch immer vielleicht jemand, der Schalke nur vom Fernsehen oder aus der Zeitung kennt, nie oder niemals wirklich wissen kann – aber vielleicht sollte – schickt mir (matthias.berghoefer[at]web.de) einfach eure Texte, Dreizeiler oder halbe Romane und egal wie’s mit Rechtschreibung aussieht. Klar erkennbar muss sein, ob es sich um eine wahre Geschichte handelt oder um einen Prosatext, also einen konstruierten, erfundenen, der etwas Bestimmtes ausdrücken will in Bezug auf den FC Schalke 04.
Wichtig ist natürlich auch, dass ihr kein Problem damit habt, dass euer Text hier, und vielleicht auch irgendwann mal in einem Buch, veröffentlicht wird – natürlich unter eurem Namen, oder einem „Pseudonym“ falls euch das aus irgendeinem Grund lieber ist.
1904 Geschichten sind eine Menge Holz. Ich bin mal gespannt.

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5 Antworten zu “Baby oder Barcelona? Hauptsache Schalke!

  1. Super Text, Olli! Und Gott sein Dank hast Du es mit dem letzten Satz noch einigermaßen herausgerissen ;-)))

  2. An den Tag kann ich mich gut erinnern, ich war da nämlich in Barcelona 😉

    Unter ähnlich schwieren Bedingungen wurde ich auch Vater, die ganze Nacht hat es gedauert und den ganzen Vormittag und von „schön“ kann nicht die Rede sein.
    Allerdings wollte mich der Arzt für keine weitere Geburt „verpflichten“, da ich den Stammhalter gleich ins prall gefüllte Becken gleiten ließ, als ich feststellte, dass ich meine Arbanduhr noch um hatte! OMG

    Gespielt hat damals am Abend aber nicht Schalke sondern nur Deutschland gegen Italien bei der EURO in England.

    GA,
    Enatz

  3. Sehr schön geschrieben. Mein Erster kam einen Spieltag vorher, als ein gewisser Extorwart das Spiel seines Lebens in Porto machte.

  4. Pingback: BVB: Oh Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, Mann… | Fokus Fussball

  5. Eines meiner Lieblings-GEschichten in diesem GEnialen Projekt. Nachdem sie heute, an Karla ihrem siebten GEburtstag, nochmal vom stolzen Vater auf facebook verteilt wurde, habe ich sie jetzt nochmal gelesen….

    Wer „Ronaldo und Julia“ und „Echte Liebe“ kennt, kann sich vorstellen, wie absolut perfekt ein Kind in meine Vita gepasst hätte, das ausgerechnet auch noch an einem NullNeunten NullVierten oder an einem NullVierten NullNeunten zur Welt GEkommen wäre….

    In Barcelona war ich übrigens gegen Espanyol und ich habe das Heimspiel gegen den einzig wahren FCB auf meinem Dauerkarten-Sitzplatz in unserer Donnerhalle gesehen….

    Was ich am 09.04.2008 vor allem Abends GEmacht habe, weiß ich leider nicht mehr so genau. Tagsüber hing ich vielleicht im Uni-Klinikum Essen an irgendeinem Tropf und Abends trank ich vielleicht mit meinem Engel Rhabarber-Sahne-Tee von Baltrum. Damals war Fussball im AllGEmeinen und Schalke im Speziellen auch für mich „ ’nur‘ die schönste Nebensache der Welt…“

    Glückauf, SidgCdW !!!!

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