Urschrei

Rainer Geilhausen braucht vor jedem Heimspiel seine Curry-Wurst, außerdem Pommes Sauce und Mayo, und dazu ein lecker Pilsken.

Stimmungstief und Stimmungshoch, Rainer und sein „Aha-Erlebnis“ im Parkstadion.


Es war Samstag, der 13. März 1976. Ich war 18 Jahre alt und hatte seit zwei Wochen den Führerschein. An diesem Samstag durfte ich mit Papas Auto zur Schule (Grillo-Gymnasium, GE-City) fahren.

An der letzten Kreuzung vor dem Grillo hab ich beim Linksabbiegen zu viel Gas gegeben und bin in die damals noch zwischen den zwei großen Bäumen (neben der Bushaltestelle) stehende Litfaßsäule gerast. Das gab sowohl bei den heranstürmenden Mitschülern wie auch bei den Lehrern einen riesigen Aufruhr – von dem Theater mit meinem Vater ganz zu schweigen.

Was hat das mit Schalke zu tun?

Eher mit dem Parkstadion: Nachmittags war nämlich Heimspiel angesagt – ich war zu der Zeit Aushilfsordner auf der Gegengerade und deswegen auch mit einem Kumpel schon um ca. 13 Uhr im menschenleeren Stadion. Dann hab ich meine ganze Wut über den frühmorgendlichen Unfall rausgeschrien (quasi ein Urschrei).
UND dann kam aus allen Ecken des leeren Stadions das Echo – gigantisch!

Das war der wiederholte Beweis für mich, dass in dieser Schüssel doch Stimmung machbar ist.


„1904 Geschichten“.
Die Bitte geht an Alle: wenn ihr etwas habt aus über 100 königsblauen Jahren, etwas Wahres und/oder Interessantes über Schalke, das ihr teilen wollt, Erlebnisse die erinnernswert sind oder ganz einfach Schilderungen, wie es war, wie man sich Eintrittskarten besorgte, wo in der Glückaufkampfbahn, dem Parkstadion oder der Arena man „daheim“ war, wie man dahin kam und wie es da zuging, oder was auch immer vielleicht jemand, der Schalke nur vom Fernsehen oder aus der Zeitung kennt, nie oder niemals wirklich wissen kann – aber vielleicht sollte – schickt mir (matthias.berghoefer[at]web.de) einfach eure Texte, Dreizeiler oder halbe Romane und egal wie’s mit Rechtschreibung aussieht. Klar erkennbar muss sein, ob es sich um eine wahre Geschichte handelt oder um einen Prosatext, also einen konstruierten, erfundenen, der etwas Bestimmtes ausdrücken will in Bezug auf den FC Schalke 04.
Wichtig ist natürlich auch, dass ihr kein Problem damit habt, dass euer Text hier, und vielleicht auch irgendwann mal in einem Buch, veröffentlicht wird – natürlich unter eurem Namen, oder einem „Pseudonym“ falls euch das aus irgendeinem Grund lieber ist.
1904 Geschichten sind eine Menge Holz. Ich bin mal gespannt.

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