Da warste nie allein

”Toko” fällt auf die Schnelle gar nix zu sich ein. Lieber erzählt er sowieso von Schalke.

Zum Beispiel von der Reise zu einem UEFA-Cup Spiel nach Weißrussland, wo Schalke „eine Veränderung hat“ und das Bier tausend Aromen. Ehrlich!

2002 gewannen wir mit dem DFB-Pokal unseren aktuell letzten echten Titel, ohne den UI-Cup-Gewinnern von 2004 und 2005 Unrecht tun zu wollen. Deswegen spielten wir 02/03 im UEFA-Cup, der Wettbewerb, der heute „UEFA Europa League“ heißt. Gegner in der ersten Runde war der FC Gomel aus Weißrussland. Aus verschiedenen Gründen, u.a. die Nähe zum Sperrgebiet von Tschernobyl in der Ukraine, wurde das Hinspiel von der Provinz in die Hauptstadt Minsk verlegt.

Die Anfahrt
Ich buchte den Tagesflieger. Nach einigen Überlegungen und Emails gab es eine Fahrgemeinschaft, die von Westfalen über Hannover nach Minsk jettete(!). Am 19.09., genau 1 Jahr nach der grandiosen Partie bei Arsenal (3:2 verloren, mit dem Lattenkracher vom Emile Mpenza), trafen wir drei Bekloppten uns morgens um Viertel nach Drei an einer Bushaltestelle in Münster. Bekloppt, weil, wer fährt schon für 90 Minuten über knapp 2000 km zum Besuch eines Fußballspiels? Genau: wir. Eigentlich sofort stellten wir, die wir uns vorher nicht kannten, fest, dass das alles mit uns passte. Auf der Fahrt zum Flughafen hörten und sangen wir uns in Stimmung. Am Flughafen schnell Parkplatz gefunden, gucken, wohin. Ah ja, dahin.

Die Abfluglaunch
Und dann der Formalitäten-Krams. Ehrlich gesagt, ich „hasse“ „Drittstaaten“. Da bisse nur am Formulare am lesen und am schreiben und am lesen und am schreiben und wieder neu ausfüllen, weil darfse dich nich verschreiben. Irgendwann im Laufe des Tages war auch das erledigt. Wie immer, das Ausgefüllte interessierte später auch in Belarus wieder mal keine „Sau“. Zum Glück. Kurzum, am Schalter hier in Hannover gab’s die notwendigen Papiere, und noch einige andere sehr schöne Devotionalien. Wir beschlossen einzuchecken. Danach saßen wir in der Abfluglaunch und freuten uns immerhin schon mal soweit gekommen zu sein. Wir gönnten uns ein erstes und auch zweites Bier. Aus medizinisch-psychologischen Gründen. Bisschen Flugangst bekämpfen. Bissken palavern.

Der Einstieg
Irgendwann begaben wir uns zum Einstieg. Beim Schlangestehen, es wurden erst die Raucher und -innen unter uns rein gebeten, fielen meine trüben Augen auf das Rollfeld, und da sah ich’s: Schwarz und gelb. Erst die beschwichtigenden Worte meiner Mitreisenden, diese Kombination gäbe es auf allen Flugplätzen und Rollbahnen, ließ mich wieder ruhig werden. Alsbald stürmten wir die Maschine. Es wurde eng und sollte langweilig werden. Weil, dem Himmel über Zentraleuropa war mehr oder weniger zum weinen zumute. (Und so interessant waren Kicker, Bild, FAZ und Welt auch nicht.) Flugzeug füllte sich. Peter Pollfuss hatte Probleme mit seinem Trömmelcken. Irgendwie klappte auch das.

Der Flug
Mit knapp 15 Minuten Verspätung, also so gegen 7.45 h, ging’s los. Irgendwo zwischen Berlin und Warschau gab’s Frühstück (klar, mit Bier). War ganz o.k. Es gab erste Gesänge, eine Menge Durchsagen, und Papierkrams (s.o.). Trotzdem, Stimmung war gänzlich o.k. Irgendwann so gegen 10.35 h landeten wir dann in Kiew. Ach nee, ich dachte immer, da geht’s hin. Also falsch. Richtig, es war dann doch Minsk. Super gelandet.

Noch ein Flughafen
Und für die, die irgendwann mal im real existierenden Sozialismus zu Besuch waren oder gelebt haben oder endlich mal dorthin wollen: der Flughafen erfüllte voll alle diesbezüglichen Erwartungen. Trotz mehr oder weniger schönem Wetter, trocken und kein Regen, lag irgendwie ein permanenter Grauschleier in der Luft, über der Landschaft usw. usf. Eben über allem. Weiss auch nicht, wie die das machten.

Die Einreise
Da wir nunmehr auf dem Boden eines Polizeistaates standen, durften wir auch nicht so ohne weiteres aussteigen. Zur Feier des Tages kam jemand (oder war er es selber?) von der Deutschen Botschaft zu uns ins Flugzeug. Es gab Hinweise. Und schließlich verließen wir in willkürlich aufgerufenen Gruppen den Jet, voran unsere beiden Polizisten und Schalkes Rechtsanwalt. Leider vergaß ich noch mal aufs Klo zu gehen, so dass die nächste knappe Stunde sehr lang wurde. Als einer der letzten, der durch den Zoll durfte, bekam ich zwar sowohl viel von der Stimmung nach den Einreiseformalitäten mit, so dass ich zu der Überlegung gelangte, ob die Schwach-Geben von weiter östlich von GE heute auch Gegner von uns seien, als auch einen freien Pinkelplatz einschließlich erster Vorstellungen von möglichen weißrussischen Inneneinrichtungen, aber dafür leider keinen Begrüßungssekt mehr. Egal. Zum Ausgleich verlor ich meine beiden Begleiter aus den Augen bzw. fand sie erstmal nicht wieder. Ja, auch so was geht bei nur 220 Schalkers.

Die Eintrittskarten
Vor dem Flughafen-Gebäude standen fünf Busse abfahrbereit. Ich stieg in Bus Nr. 2. Wir warteten, dass es weiter ginge. Unser angekündigter Reisebegleiter erschien. Aufgrund diverser Ankündigungen wussten wir, dass alle unsere Begleiter an diesem Tag diesen Job ehrenamtlich und mit viel Elan und Engagement vorbereitet hatten. Und, vielleicht könnt Ihr liebe Leserinnen und Leser es Euch denken, es gibt nach wie vor noch sehr viele Pappnasen und Kulturbanausen in unseren Schalker Reihen. Und das ist noch milde ausgedrückt. Mehr schreib ich dazu nicht, da war einiges unter der Gürtellinie.
Unsere Reisebegleiter händigten uns unsere Eintrittskarten aus, und dazu noch weitere Infos.

Der Buskonvoi
Wir erfuhren, dass wir so etwa 40 km außerhalb Minsks waren. Irgendwann war es dann aber tatsächlich soweit. Et rollte. Unauffällig auffällig begleitet von der ansässigen Staatssicherheit oder wie auch immer. Fakt war, wir waren nie allein. Auf einer autobahnähnlichen Strasse konvoiten wir gen Minsk. Zunächst dachten wir, Autobahn. Als dann aber der erste Trecker auf der Gegenfahrbahn fuhr, war klar, nie und nimmer Autobahn in unserem westlichen Sinne.
Naja, und dann bekamen wir die „Überreste“ oder – vielleicht besser, weil treffender – postrealsozialistische Realität zu sehen: Kriegerdenkmäler, viel Wald und Feld (das erinnerte mich spontan an gehörte Sätze wie „der Russe weiss gar nicht, welche Schätze er hat“), Holzhäuser, halbfertige und verfallene Häuser, Polizei-, Miliz- und Militäreinrichtungen, stalinistisch-sozialistische Architektur in Form von Hochhäuser, fertig und unfertig, wider Erwarten normal gekleidete Menschen, gänzlich wider Erwarten Westautos (sinngemäßer saudummer Ausspruch im Bus: „Hey, war das nicht der Benz von Deinem Onkel?“); summa summarum eine Mischung aus Erwartungen, (Vor-)Urteilen und Überraschungen. Wir erreichten Minsk.

Die Polizeistation
Wie es sich für einen ordentlichen Polizeistaat gehört mitten im Weg eine Polizeistation. Selbstverständlich mussten wir halten. Leider erzählte uns niemand, warum. Zoll zahlten wir jedenfalls nicht. Laut Uhr war es so 12.30 h Ortszeit, also eine Stunde später als daheim. Dort standen wir etwa 10 -15 Minuten. Selbstverständlich auch auf dem Rückweg! Also gegen 12.45 h Ortszeit fuhr es weiter.

Die Stadtrundfahrt
Wir machten eine Stadtrundfahrt. Jedenfalls bekamen wir „ein wenig“ zu sehen und zu hören von Minsk. Fazit: Eine durchaus richtige Hauptstadt. Prachtvolle, repräsentative Bauten. Große Plätze. Verdammt breite Straßen. Dezent bis wenig Reklame. Und kein Dreck. Richtig sauber. Jedenfalls optisch.
Ach so, ja, wir waren die ganze Zeit auf dem Weg zu einem Brauhaus, ähnlich wie ein Jahr zuvor auf der unendlichen Suche nach dem richtigen Park mit Busparkplatz in London City. (Wobei das auch eine schöne Stadtrundfahrt war, damals im September 2002 zu Arsenal. Aber das ist eine andere Geschichte.) Schließlich kamen wir sowohl am Mac Donalds vorbei, wo einige Blaue vom Tag vorher und dem Mitfliegen im Mannschaftsflieger saßen und sich freuten, uns zu sehen, als auch am Stadion, das einen ersten sehr positiven Eindruck hinterließ. Gegen 13.30 h Ortszeit erreichten wir das Brauhaus. Dort verbrachten wir zwei schöne Stunden.

Das Brauhaus
Es gab Bier, Mann und Gebrüll. Na gut. Zunächst traf ich meine Mitreisenden wieder. Das Knobeln fiel aus. Einer von uns erklärte sich bereit, für uns Geld zu tauschen, Wechselkurs 1 EUR = ca.1800 Belarus Rubel, kleinster Schein 1 Rubel, größter 10000 Rubel, Münzen Fehlanzeige. Ich tauschte 20 Euro, das reichte. Die beiden anderen fanden einen schönen Platz am Fenster. Es gab zwei Freibier.
Aber, wie schmeckt das Bier in Belarus? Gute Frage, Herr Doktor. Wenn ich das richtig gesehen hab, gab es ein helles und ein dunkles. Ich meine mich erinnern zu können, nur das Helle getrunken zu haben. Geschmack? Äußerst vielfältig: Der erste Schluck: Zunächst war es süß, dann sauer, dann neutral. Komisch. Der zweite Schluck: Das rann dann schon leichter runter. Und beim zweiten Bier war es dann o.k. Eingedenk der Tatsache, in Belarus zu sein, bestellten wir Wodka. War nicht schlecht. Zwischendurch wählte ich eine leichte Zwischenspeise aus der wirklich äußerst reichhaltigen Speisekarte, extra versehen mit deutschen (!) Untertiteln.
Zufällig hatten wir auch richtig nette und sehr interessante Tischnachbarn: Johann aus Wien(!), Schalkefan seit 1904 Jahren und bei mindestens 22 Heimspielen im Kalenderjahr live(!) dabei, selbstverständlich auch Dauerkarten-Inhaber; Heinrich, 73 Jahre, mit drei Schlaganfällen und einem Herzinfarkt vorbelastet, mitten im Geschehen, und dann noch drei andere nette Jungs, so ca. aus Wanne-Eickel. Hat mächtig Spaß gemacht. Ach ja, überflüssig zu erwähnen, dass es zwischendurch die ersten richtigen Stimmungshighlights gab. Wichtig zum erwähnen: Die Bedienungen waren ausgesprochen bemüht. Sie sprachen entweder bisschen Deutsch oder English. Dieses Brauhaus war ne runde Sache. Vermisst haben wir lediglich den angekündigten Überraschungsgast. (Ein Fallschirmsprung unseres damals noch lebenden Aufsichtsrats Jürgen W. Möllemann konnte es nicht sein, weil das Brauhaus tatsächlich ein Haus mit geschlossenem Dach ist.) Nebenbei staubten wir vom stellvertretenden Vorsitzenden von Dinamo Minsk den Vereinswimpel ab. Wo ist der eigentlich abgeblieben?

Die Stadt
Als nächstes wurden wir auf die Stadt losgelassen. Zu diesem Zweck rein in die Busse, nicht ohne festgestellt zu haben, dass es mindestens drei unterschiedliche Formen von Polizei gibt, die mehr oder weniger auffällig sich um die Busse postiert hatten. Also wir so gegen 16.00 h in die Stadt gefahren, dort am Platz gegenüber dem Mannschaftshotel ausgestiegen. Tja, das war dann Freizeit.
Ja klar, wieder war ich getrennt von meinen beiden westfälischen Mitreisenden. Also los, suchen gehen. Auf den Weg zum von mir vermuteten Treffpunkt befand ich mich auf einem prächtigen Boulevard, in einer europäischen Hauptstadt, mit netten Menschen, im warmen Schein der späten Sommersonne. War echt toll. Minsk gefiel mir! Bis hierher hatte sich die Reise schon gelohnt.
Ich traf schließlich meine Leute bei McDonalds (Wette mit mir gewonnen!) und endlich zogen wir gemeinsam los. Zunächst kauften wir ein (Wodka), dann tranken wir Bier (minimal), dann suchten wir Postkarten, fanden und schrieben welche im Hauptpostamt (?) – jedenfalls stilvolle, sehr atmosphärische Einrichtung – dann tranken wir wieder Bier (viel) und außerdem einen dreifachen Whiskey gegen die sich ankündigende Kälte, dann zurück zum Bus. Die Uhr zeigte etwa dreiviertel sieben, also 18.45 h Ortszeit. Bis zur Abfahrt zum Stadion vertraten wir uns die Zeit mit Gesprächen mit den Bewachenden sowie unseren Begleitern. War kurz, aber klasse. Fazit: Auch sie nette Menschen, die in einem ziemlich dummen System leben müssen.

Das Vorspiel
Am Stadion angekommen erstmal ein wenig Stress. Die Staatsmacht wollte nicht so wie wir friedlichen Fans wollten. Aber alles Biegen, Betteln und Füße küssen half nichts (in der deutschen Übersetzung sinngemäß „das ist so, weil ich das gesagt habe. Basta“.) Also mussten die mitgereisten Ultras der UGE auf ihre mitgebrachten Transpas verzichten. Es gab bundeligastandardmäßige Kontrollen. Na ja, und dann waren wir auch endlich schon im Block. Da saßen wir dann „eingekeilt“: d.h. in den Gängen stand die Staatsmacht, und am Zaun, halbhoch, standen sie im Abstand von fünf Metern auch. Und es gab sie noch in gebildeten Rudeln jeweils links und rechts in den äußeren Blöcken der Haupttribüne. Immerhin durften wir unseren Platz in unserem Teil unseres Blockes frei wählen. War echt nett. Da es mittlerweile dunkel war, war es tatsächlich empfindlich kühl geworden. Froh waren wir sowohl über unseren Frostschutz als auch darüber, dass es weiterhin trocken war; denn es gibt in Minsk kein Dach über dem Stadion. Unter diesem Aspekt ist es Zuhause doch am Schönsten. Wir wurden „routinemäßig“ laut, und freuten uns sehr, dass wir mit den gegnerischen Fans punktuell in einen akustisch fairen Wettstreit gehen konnten. Es hat viel Spaß gemacht und die eine und andere Kommunikation hervorgebracht. Ich muss mich wiederholen: Ausnahmslos nette Menschen. Entgegen der Wahrnehmung der Daheimgebliebenen am Fernsehen, haben wir von den Lautsprecherdurchsagen nicht viel vernommen. Ich kann also wenig zu Miss Minsks „Schalke hat eine Veränderung“ und ähnlicher Durchsagen sagen.

Das Spiel
FC Gomel – FC Schalke 04 1:4 (0:0).
1. Runde, 19. September 2002, Dynamo-Stadion Minsk
Gomel: Dousmanov – Charapniov, Ivanov, Shmykov – Rasumau, Loukachenko, Tovkatsky (86. Marozau), Nikitsenka, Danilau – Blizniuk, Nazarov (80. Borel)
Schalke: Rost – Oude Kamphuis, Hajto, Matellan, Rodriguez – Varela, Vermant, Poulsen (78. Kmetsch), Trojan (86. Pander) – Asamoah, Sand (78. Möller)
Tore: 0:1 Sand (58.), 1:1 Ivanov (61.), 1:2 Poulsen (67.), 1:3 Sand (72.), 1:4 Rodriguez (73.)
Schiedsrichter: Slupik (Polen)
Zuschauer: 3.000
Gelbe Karten: Charapniov
(Gretchenfrage: Na, und wie hieß damals unser Trainer? Und wie der Manager?)

Das Auslaufen
Nach Spielende mussten wir dann warten; die Mannschaft kam zunächst nicht, aber schließlich dann doch – zum Auslaufen; wir unterstützten mit ein bisschen Laola. Schließlich wurden wir bei Vollmond – wunderschön – aus dem Stadion zu den Bussen gedrängt. Staatsmacht war müde und hatte keinen Bock mehr auf uns. Es ging dann wieder raus aus Minsk direkt zum Flughafen. Irgendwann sang ich dann ganz einsam und allein „Blau und Weiß“. Wir hatten schließlich gewonnen.

Die Polizeistation
Und da war sie dann wieder: unsere Polizeistation auf dem Weg zum Flughafen. Ja klar, da durften wir tatsächlich wieder warten. Ja, im Bus. Dabei wurden wir dann vom Schalker Mannschaftsbus überholt.

Ein anderes Rollfeld
Irgendwann erreichten auch wir den Flughafen, jede/r hatte seinen Pass dabei, es gab noch letzte Dutyfree-Einkäufe. Wir wurden mit Bussen zur Maschine gebracht. Alle waren irgendwie glücklich, froh, müde; beim Gang übers Rollfeld sahen wir den Mannschaftsflieger bei Vollmond in Position rollen und starten. Ein gutes Gefühl überkam mich. Dann waren auch wir im Flugzeug.

Der Rückflug
Ich war gut drauf. Zu zweit schmetterten wir noch das eine oder andere Fanliedgut. Leider mussten wir mangelndes Durchhaltevermögen vieler Reisender bereits zu diesem Zeitpunkt feststellen. Dennoch ernteten wir vereinzelte Anerkennung für unser gutes Melodiehalten. Gegen 1 Uhr nochwas Ortszeit Abheben in Richtung Hannover. Da landeten wir dann wohlbehalten gegen kurz nach 3 in der Früh. Rappzapp waren wir draußen und am Auto. Ach ja, dankenswerterweise hatte einer der unseren seine Freundin zum Fahren überredet. Die war nicht ganz so gut drauf, wartete sie doch seit ungefähr fünf Stunden dort. Nachdem sie zuvor mit dem Zug nach Hannover angereist war. Das zu lenkende Auto stand ja im Parkhaus am Flughafen. (Heute sind die beiden seit einiger Zeit wohl glücklich verheiratet. Hab jedenfalls ich den Ehemann eigenohrig murmeln hören.)
Gegen 5.30h schloss ich meine Wohnungstür auf. Schnell duschen und dann erst mal bisschen schlafen.

Das Fazit
Spannende 1904 Minuten (so ganz ungefähr), die den königsblauen Horizont erweitert haben. Es gibt immer noch Orte auf dieser Welt, da bist du nie allein.


„1904 Geschichten“.
Die Bitte geht an Alle: wenn ihr etwas habt aus über 100 königsblauen Jahren, etwas Wahres über Schalke, das ihr teilen wollt, Erlebnisse die erinnernswert sind oder ganz einfach Schilderungen, wie es war, wie man sich Eintrittskarten besorgte, wo in der Glückaufkampfbahn, dem Parkstadion oder der Arena man „daheim“ war, wie man dahin kam und wie es da zuging, oder was auch immer vielleicht jemand, der Schalke nur vom Fernsehen oder aus der Zeitung kennt, nie oder niemals wirklich wissen kann – aber vielleicht sollte – schickt mir (matthias.berghoefer[at]web.de) einfach eure Texte, Dreizeiler oder halbe Romane und egal wie’s mit Rechtschreibung aussieht. Hauptsache das, was ihr erzählt, ist wirklich wahr, man erkennt um welches Jahr es geht (wenigstens ungefähr) und ihr habt kein Problem damit, dass es hier, und vielleicht auch irgendwann mal in einem Buch, veröffentlicht wird – natürlich unter eurem Namen, oder einem „Pseudonym“ falls euch das aus irgendeinem Grund lieber ist.
1904 Geschichten sind eine Menge Holz. Ich bin mal gespannt.

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